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Moralische Abgründe und politische Verwicklungen

Meldung vom 10.10.2017

„Der Vulkan lässt lesen“: Chris Kraus zu Gast mit seiner großen Familiensaga „Das kalte Blut“

Zwei Brüder aus Riga machen Karriere: erst in Nazideutschland, dann als Spione der jungen Bundesrepublik. Die Jüdin Ev ist mal des einen, mal des anderen Geliebte. In der leidenschaftlichen Ménage à trois tun sich moralische Abgründe auf, die zu abenteuerlichen politischen Verwicklungen führen. Die Geschichte der Solms ist auch die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert: des Untergangs einer alten Welt und der Erstehung eines unheimlichen Phönix aus der Asche.

Am Donnerstag, den 12. Oktober, gibt Filmregisseur Chris Kraus um 20 Uhr im Marktcafé in Alsfeld nicht nur einen Einblick in seinen neuen Roman „Das kalte Blut“ – sondern gleichzeitig auch in seine eigene Familiengeschichte, die als Inspiration für das Buch diente. Chris Kraus, geboren 1963 in Göttingen, ist Filmregisseur, Drehbuchautor und Romancier. Seine Filme (darunter „Scherbentanz“, „Poll“) wurden vielfach ausgezeichnet, „Vier Minuten“ mit Monica Bleibtreu und Hannah Herzsprung gewann 2007 den Deutschen Filmpreis als bester Spielfilm. Sein neuer Film, die Tragikomödie „Die Blumen von gestern“, mit Lars Eidinger in der Hauptrolle, startete im Januar 2017 in den Kinos.

Der Eintritt kostet 10 Euro, Schüler und Studenten zahlen 7 Euro. Tickets sind an der Abendkasse erhältlich. Karten für alle Lesungen der Veranstaltungsreihe „Der Vulkan lässt lesen“ gibt es im Vorverkauf bei der OVAG (Tel. 06031 6848 1113) und der Sparkasse Oberhessen sowie den Kooperationspartnern, den Buchhandlungen „Buch 2000“ in Alsfeld und „Lesezeichen“ in Lauterbach.

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