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Unterwegs in die Zukunft – aber wie?

Meldung vom 05.10.2017

Infrastrukturtag der OVAG auf Hof Graß

Unterwegs in die Zukunft – was wie ein Filmtitel klingt, führt mit dem Zusatz „aber wie?“ gleich in die Debatte über die Zukunft der Mobilität. Das digitale Zeitalter bringt auch bei diesem Thema zahlreiche Veränderungen mit sich. Zukünftig könnte z. B. der Weg zur Arbeit mit dem Smartphone täglich individuell geplant werden. Eine App ermittelt, ob die Fahrt per fahrerlosem Elektrobus, Fahrrad oder Carsharing am schnellsten zum Ziel führt. Für die Ballungszentren ist das heute schon vorstellbar. Doch wie wird sich Mobilität im ländlichen Raum entwickeln? Wird man dann auch hier immer mehr auf das eigene Auto verzichten können?

Einen kommunalen Versorger wie die OVAG-Gruppe mit all ihren Sparten betreffen diese Fragen von Stromerzeugung bis Mobilität. Daher hat die OVAG-Gruppe wieder oberhessische kommunale Vertreter aus Politik und Verwaltung eingeladen, über solche Zukunftsfragen mit Experten zu diskutieren, auf dem diesjährigen OVAG-Infrastrukturtag auf Hof Grass.

Eingeleitet wurde in das Thema vom Trendbeobachter Mathias Haas, der Mega-Trends aufzeigte und einige davon vertiefte: „alltäglich nachhaltig“ und „weniger ist mehr“.
Dann folgte mit Michael Schramek, Geschäftsführer der ecoLibro GmbH ein Fachmann für Mobilitätskonzepte, der mit seinen facettenreichen Ideen aus der Praxis begeisterte. Das Spektrum reicht vom Lastenfahrrad bis zum peer-to-peer-carsharing, also dem Auto-Teilen unter Privatleuten. Für alle Mobilitätsgruppen wurde das Potential für E-Bike-Nutzung und E-Auto ermittelt. Wichtige Grundaussage: Ab dem Jahr 2020 geht es mit der Elektromobilität richtig los! Es wurde aufgezeigt, wie mit intelligenterer Nutzung viel weniger Fahrzeuge nötig sein werden, um den Menschen trotzdem, auch im ländlichen Raum, die nötige Mobilität zu sichern. Schramek sieht beispielsweise das selbstfahrende Mitfahrangebot in Form eines fahrerlosen Kleinbusses – wie ihn auch die Deutsche Bahn bereits testet - als zukunftsträchtigen Teil des ÖPNV und fand damit schon eine passende Überleitung.
Denn Thomas Busch vom RheinMainVerkehrsverbund RMV gab als Experte für Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) Einblicke in die Planungen und Vorhaben rund um Busse und S-Bahnen in der Region. Schließlich ist doch öffentliche Mobilität besonders ressourcenschonend.

Alle drei begeisterten mit ihren Vorträgen und stellten sich dann der regen Diskussion mit 120 interessierten Besuchern.

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