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Konrad Heiden – „Staatsfeind Nummer 1“

Meldung vom 16.11.2017

„Der Vulkan lässt lesen“: Der Journalist Stefan Aust über Hitlers ersten Feind

Er war einer seiner schärfsten Kritiker, und doch soll Hitler sich bei Veranstaltungen manchmal geweigert haben, mit seiner Rede zu beginnen, bevor er nicht eingetroffen war: Konrad Heiden. Als Mitarbeiter der angesehenen „Frankfurt Zeitung“ gehörte er zu den ersten Publizisten, die den Aufstieg der Nazis kritisch begleiteten. Auf seiner Hitler-Biographie, die 1936/37 in der Schweiz erschien, bauten fast alle späteren Lebensbeschreibungen des Diktators auf.

Stefan Aust, einer der renommiertesten Journalisten Landes, hat in einem Buch das Leben des Konrad Heiden zusammengefasst: „Hitlers erster Feind – Der Kampf des Konrad Heiden“. Aus diesem Buch trägt Stefan Aust vor im Rahmen der Reihe „Der Vulkan lässt lesen“ am Mittwoch, 22. November, 20 Uhr, in Alsfeld im Autohaus Roth (Grünberger Straße 109).

Stefan Aust portraitiert diesen faszinierenden Mann und lässt aus seiner Perspektive Hitlers Aufstieg und Herrschaft lebendig werden. In den USA galt er als führender Experte für das NS-Regime und dessen „Staatsfeind Nr. 1“. Im März 1933 zur Flucht gezwungen, setzte Heiden seinen Kampf gegen das Regime unter Lebensgefahr fort.

Stefan Aust, geboren 1946, ist Herausgeber der „Welt“ und der „Welt am Sonntag“. Lange Jahre war er Chefredakteur des „Spiegel“ und Gründer von „Spiegel TV“. Er schrieb zahlreiche Bücher, darunter den internationalen Bestseller „Der Baader Meinhof Komplex“, das Standardwerk zu diesem Thema schlechthin.

Der Eintritt beträgt 14 Euro, für Schüler und Studenten 11 Euro.

Vorverkauf bei den Veranstaltern von „Der Vulkan lässt lesen“, der OVAG (Telefon 06031 6848 11113) und der Sparkasse Oberhessen sowie den Kooperationspartnern, den Buchhandlungen Am Markt (Alsfeld) und Lesezeichen (Lauterbach) sowie im Internet unter www.adticket.de

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